Schlagwort: Togo

aus dem Kunstmuseum Hamburg


Wer noch unverfälschtes afrikanisches Leben sehen will, der darf sich heutzutage nicht an der Küste oder an der Eisenbahn aufhalten, sondern muss tief ins Innere gehen und sich die Stämme anschen, die noch wenig mit Europäern in Berührung gekommen sind. Das ist natürlich ein wenig unbequem und vielfach nicht ganz ungefährlich, wenigstens in gesundheitlicher Hinsicht. Sonst kann dem Reisenden heute nicht viel passieren. Die Menschen sind jetzt überall soweit gebändigt, dass sie dem Weissen kaum etwas zu leide tun. Früher war das ein wenig anders, da wurde der Europäer im Innern von Togo manchmal sehr unliebenswürdig empfangen.

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Kolonie und Heimat

aus dem Kunstmuseum Hamburg

Im Norden von Togo gibt es noch eine Reihe von Negerstämmen, die so gut wie gar nicht von der Kultur beleckt sind. Seit sie unter deutscher Herrschaft stehen, müssen sie sich zwar ihre altgewohnten Kriegs- bezw. Raubzüge verkneifen, aber vorläufig ist immer noch phantastischer Kriegsschmuck das Attribut des freien Mannes. Die Lederkappe auf unserm Bild, die mit Kaurimuscheln besetzt und mit einem Antilopengehörn geschmückt ist, wirkt entschieden ganz malerisch.

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Kolonie und Heimat