Schlagwort: Nahrungsmittel

aus dem Kunstmuseum Hamburg


Von den Tropen, mit denen sich in unsrer Vorstellung der Begriff eines Pflanzenwuchses von grosser Ueppigkeit verbindet, erwarten wir mit Recht besondere Leistungen in bezug auf die Hervorbringung von allerlei wohlschmeckenden Früchten. In Ostafrika aber gibt es nicht allzu viel Fruchtarten. Nur im Küstengebiet herrscht in dieser Hinsicht eine gewisse Mannigfaltigkeit. Neben denjenigen, die wir mit dem Sammelnamen „Südfrüchte“ zu bezeichnen pflegen, gibt es noch eine Reihe von Früchten, die im Leben der Eingeborenen eine erhebliche Rolle spielen, ohne bei uns zu Hause weiter bekannt zu sein.

Die wichtigste ist wohl die Banane. Die Banane ist eine Staude, die bis zu 8 Meter hoch wird. Der Stamm, wenn man von einem solchen reden kann, ist ziemlich weich und aus den Blattscheiden gebildet. Die saftgrünen Blätter werden bis 4 Meier lang und sind in ausgewachsenem Zustand meist vielfach zerschlissen. Auch hierzulande sieht man die Banane, wenn auch nicht die fruchttragende, häufig als wirkungsvolle Zierpflanze, so dass wir die äussere Gestalt als bekannt voraussetzen können.

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Kolonie und Heimat