Schlagwort: Afrika

aus dem Kunstmuseum Hamburg

In der Regenzeit ist in Afrika das Reisen keine reine Freude. Weite Strecken Landes, die sonst monatelang völlig trocken und wasserlos daliegen, sind dann überschwemmt und gerade auf den ausgetretenen Negerpfaden sammelt sich dann mit Vorliebe das Regenwasscr. Der Europäer lässt sich daher, wenn er des Watens im Wasser oder des Reitens müde ist, häufig in der Hängematte von zwei stämmigen Schwarzen tragen; unser Bild zeigt uns eine solche Reiseszene aus dem Innern von Deutsch-Ostafrika. Der Europäer hat allerdings im Augenblick die Hängematte verlassen, um die Szene im Bilde festzuhalten.

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Weiterlesen Wie man in Afrika in der Regenzeit reist

Kolonie und Heimat

aus dem Kunstmuseum Hamburg


Von den Tropen, mit denen sich in unsrer Vorstellung der Begriff eines Pflanzenwuchses von grosser Ueppigkeit verbindet, erwarten wir mit Recht besondere Leistungen in bezug auf die Hervorbringung von allerlei wohlschmeckenden Früchten. In Ostafrika aber gibt es nicht allzu viel Fruchtarten. Nur im Küstengebiet herrscht in dieser Hinsicht eine gewisse Mannigfaltigkeit. Neben denjenigen, die wir mit dem Sammelnamen „Südfrüchte“ zu bezeichnen pflegen, gibt es noch eine Reihe von Früchten, die im Leben der Eingeborenen eine erhebliche Rolle spielen, ohne bei uns zu Hause weiter bekannt zu sein.

Die wichtigste ist wohl die Banane. Die Banane ist eine Staude, die bis zu 8 Meter hoch wird. Der Stamm, wenn man von einem solchen reden kann, ist ziemlich weich und aus den Blattscheiden gebildet. Die saftgrünen Blätter werden bis 4 Meier lang und sind in ausgewachsenem Zustand meist vielfach zerschlissen. Auch hierzulande sieht man die Banane, wenn auch nicht die fruchttragende, häufig als wirkungsvolle Zierpflanze, so dass wir die äussere Gestalt als bekannt voraussetzen können.

Weiterlesen Ostafrikanisches Obst

Kolonie und Heimat

aus dem Kunstmuseum Hamburg

Im Norden von Togo gibt es noch eine Reihe von Negerstämmen, die so gut wie gar nicht von der Kultur beleckt sind. Seit sie unter deutscher Herrschaft stehen, müssen sie sich zwar ihre altgewohnten Kriegs- bezw. Raubzüge verkneifen, aber vorläufig ist immer noch phantastischer Kriegsschmuck das Attribut des freien Mannes. Die Lederkappe auf unserm Bild, die mit Kaurimuscheln besetzt und mit einem Antilopengehörn geschmückt ist, wirkt entschieden ganz malerisch.

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Weiterlesen Losso-Krieger aus dem Norden von Togo

Kolonie und Heimat

aus dem Kunstmuseum Hamburg


Bier wird in fast tanz Afrika getrunken, insbesondere in den Steppengebieten, wo von den Eingeborenen Körnerfrüchte gebaut werden. Als Material dienen meist Hirse und Mais. In dem Gebiet, wo „Kisuaheli“ gesprochen wird also in ganz Deutsch-Ostafrika und angrenzenden Gebieten, heisst das Gebräu „Pombe“, in der Verkehrssprache zwischen dem Nyassasee und dem Sambesi „Mowa“.

Um eine authentische Beschreibung von der afrikanischen Bierbrauerei zu bekommen, liess unser Mitarbeiter Karl Flicke in der Schottischen Mission in Blantyre (Britisch-Zentralafrika) eine Preisarbeit darüber anfertigen Der Verfasser der nachfolgenden prämiierten Abhandlung heisst Stephen Massea. Sein Vater gehörte zu den von Dr. Livingstone aus dem Süden über den Zambezi gebrachten Makalolos, die nachher am Shire sich festsetzen und Häuptlinge der Manganja wurden.

Nachstehend eine deutsche Uebersetzung des in der Manganja-Sprache geschriebenen Aufsatzes:

Weiterlesen Bierbrauerei der Eingeborenen in Afrika

Kolonie und Heimat