Die Bayerische Zuckerfabrik in Regensburg, bestehend aus einer Rohzuckerfabrik und Zuckerraffinerie, wurde im Jahre 1899 unter besonderer finanzieller Mitwirkung Seiner Durchlaucht des Fürsten von Thurn und Taxis gegründet und damit ein Industriezweig im rechtsrheinischen Bayern eingeführt, der für die Landwirtschaft von ganz hervorragender Bedeutung ist.

Der Zuckerrübenbau stellt an die Kultur und die Bearbeitung des Bodens hohe Anforderungen, wenn günstige Resultate erzielt werden sollen. Es gehört hierher in erster Linie ein tiefes Pflügen und eine ausreichende Düngung. Ferner ist mehrmaliges Behacken der Rübenpflanzen notwendig, wodurch das Unkraut auf den Äckern vernichtet wird. Dem Boden bleiben daher Nährstoffe erhalten, und durch die tiefere Auflockerung werden den Pflanzen mehr Nährstoffe zur Verfügung gestellt. Die Folge hiervon ist, daß die Früchte, welche nach Zuckerrüben angebaut werden, erheblich höhere Erträge bringen, ja sogar auf das Doppelte der früheren steigen. Nicht zum wenigsten ist es auf den Zuckerrübenbau zurückzuführen, daß in Deutschland die höchsten Fruchterträge pro Hektar erzielt werden.

Read More Bayerische Zuckerfabrik G.m.b.H. Regensburg

Die Industrie der Oberpfalz in Wort und Bild

Inhaber: Heinrich und Max Prinstner

ln der Nähe der Stadt Beilngries, am Fuße des Schlosses Hirschberg. im fruchtbaren Altmühltale, liegt die Hauptbesitzung, das „Brauhaus Hirschberg“ mit Spiritusbrennerei und Ökonomiebetrieb.

Bereits 1678 wurde an Stelle der abgebrannten Braustätte, die von den Eichstätter Fürstbischöfen in ihrem Schloße Hirschberg schon seit unvordenklicher Zeit errichtet war, das jetzige umfangreiche Brauereigebäude mit einigen Nebengebäuden am Fuße des Berges errichtet.

Nachdem die Besitzung durch die Säkularisation wie alle sonstigen Güter der Fürstbischöfe auf den Bayerischen Staat übergegangen war, kam sie 1817 zum Fürstentum Leuchtenberg und nach Wegzug des Herzogs 1852 wieder in bayerischen Staatsbesitz, von dem sie der Vater der jetzigen Besitzer 1856 käuflich erwarb.

Read More J. B. Prinstner, Beilngries

Die Industrie der Oberpfalz in Wort und Bild

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Dieses in schöner freier Lage ganz nahe an der Bahnlinie Weiden—Bayreuth sich befindliche Unternehmen hat sich in den wenigen Jahren seines Bestehens außerordentlich entwickelt und seine Erzeugnisse gehören zu dem Besten, was in der Branche geboten wird.

Die Fabrik wurde in den Jahren 1910—1911 von dem gegenwärtigen Inhaber Herrn Christian Seitmann, welcher auch der Erbauer und langjährige Leiter der unter der Firma Johann Seitmann weithin bekannten Porzellanfabrik in Vohenstrauß war, errichtet. Sie ist in ihrer architektonischen Aufmachung, besonders aber in der praktischen Anordnung der Inneneinrichtung das Muster eines neuzeitlichen, modernen Betriebes.

Read More Porzellanfabrik, Weiden

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besitzt in Regensburg eine Fabrik zur Bearbeitung von Natursteinen jeder Art. Hauptsächlich werden Grabdenkmäler verfertigt. Zur Herstellung der Erzeugnisse, die im In- und Auslande abgesetzt werden, sind 15 Steinbearbeitungsmaschinen in Tätigkeit.

Die erwähnte Fabrikanlage ist nach Wiederaufbau des im Jahre 1908 durch Brand zerstörten Verwaltungsgebäudes seit 1910 an die Firma Kötzle & Mayer verpachtet, da der Inhaber der Firma, Herr Karl Schwinger, seine ganze Tätigkeit der Erweiterung seiner Steinbrüche bei Roßbach widmen wollte.

Read More Die Firma Granitwerke Karl Schwinger Roßbach – Regensburg

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